Nierenkolik

nierenkolik

Eine Nierenkolik entsteht dann, wenn Nierensteine durch den Harnleiter in die Harnblase transportiert werden. Setzen sich die Nierensteine am Harnleiter fest, entstehen die typischen Nierenkolik-Symptome, wie zum Beispiel Übelkeit, Erbrechen, Stuhl- und Windverhalten sowie ein häufiger Harndrang. Sitzen die Nierensteine besonders tief, können die Schmerzen bis in den Genitalbereich ausstrahlen. Zudem kann das Ausscheiden von kleinen Steinchen im Urin zu stechenden Schmerzen beim Wasserlassen führen. Nierenkolik-Symptome können auch Fieber und Schüttelfrost sein. Zudem kann auch Blut im Urin sichtbar sein, da die abgehenden Steinchen oftmals auch die Schleimhaut der Harnwege verletzen.

Die Entstehung von Nierensteinen kann beispielsweise durch eine schlechte Ernährung, eine Harnwegsinfektion oder durch eine Harnstauung durch Verengungen, Narben oder Fehlbildungen begünstigt werden. Eine zu geringe Flüssigkeitszufuhr ist allerdings die häufigste Ursache, da diese zu einer erhöhten Kalziumkonzentration im Urin führt.

Die Dauer der Nierenkolik hängt unter anderem von der Größe der Nierensteine ab. Ist beispielsweise ein Nierenstein 0,5 cm groß, endet die Kolik meist nach einigen Stunden. Bei größeren Nierensteinen kann die Dauer der Kolik mehrere Tage betragen.

In der Regel besteht die Nierenkolik-Therapie bzw. Behandlung aus abschwellenden und krampflösenden Medikamenten. Zudem muss ausreichend getrunken werden, also mindestens 1,5-2 Liter pro Tag. Behandeln kann man die Nierenkolik auch mit einer mäßigen Bewegungstherapie. Die Nierenkolik-Therapie dient dazu, die Steine auszuschwemmen. In schweren Fällen oder beim Vorliegen einer Nierenschädigung sieht die Behandlung anders aus. Die Nierenkolik behandeln kann der Arzt hier mithilfe eines Endoskops, um den Stein zu entfernen. Nur in seltenen Fällen wird eine offene Operation nötig.


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