Ratgeber ‘Gicht Krankheit’

Abnehmen

Die Zahl der Menschen mit Übergewicht steigt an. Infolge veränderter Lebensgewohnheiten, eines zu reichhaltigen Nahrungsangebots und mangelnder Bewegung ist die Zahl derer, die ein zu hohes Gewicht auf die Waage bringen, so hoch wie nie zuvor. Zahlreiche Krankheiten wie Diabetes und Gelenkschädigungen, die durch die Solidargemeinschaft finanziert werden müssen, belasten die Sozialkassen. Den Betroffenen mangelt es an Selbstwertgefühl, sie leiden unter den gesundheitlichen…

Chronische Polyarthritis

Eine häufig auftretende Rheumaerkrankung ist die Chronische Polyarthritis (CPA, auch Rheumatoide Arthritis genannt), bei der aufgrund einer Fehlfunktion das Immunsystem Stoffe produziert, die die Gelenkinnenhäute angreifen und zu entzündlichen und sehr schmerzhaften Prozessen führen. Ein genauer Auslöser dafür konnte bislang nicht festgestellt werden, zumal die Chronische Polyarthritis unabhängig vom Alter oder Geschlecht, erblicher Belastung in der Familie oder Ernährungsgewohnheiten…

Gelenkschmerzen

Gelenkschmerzen können in nahezu jedem Gelenk auftreten, häufig vor allem in der Schulter, am Ellenbogen, am Knie sowie an Hand und Finger. Fast jeder kennt das Phänomen, dass nach dem Sport oder nach einer anstrengenden körperlicher Arbeit die Gelenke schmerzen können. Solche Muskel- und Gelenkschmerzen sind zumeist harmlos und vergehen von alleine wieder. Doch bei heftigen und/oder länger anhaltenden Gelenkschmerzen sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen, der Ihnen helfen wird, die…

Chronische Gicht

Als chronische Gicht wird das letzte Stadium der Gichterkrankung bezeichnet. Diese Störung des Purinstoffwechsels äußert sich durch einen erhöhten Harnsäurespiegel sowie akute Gichtanfälle. Unbehandelt kann sich aus akuter Gicht die chronische Gicht entwickeln, welche durch häufige und intensive Schmerzen in den betroffenen Gelenken gekennzeichnet ist. Die Ursache der Schmerzen sind Harnsäureablagerungen in den Gelenken, die zu einer Entzündung führen. Zunächst werden die Gelenke…

Gichtfinger

Die Gicht ist eine Purin-Stoffwechselerkrankung, die zu Ablagerungen von Harnsäurekristallen in Gelenken und Geweben führt und die Niere dauerhaft schädigt, bis hin zu Niereninsuffizienz, was nichts anderes ist als chronisches Nierenversagen. Eine chronische Gicht entsteht meist erst, wenn man mehrere Gichtanfälle hatte, wobei dabei erst einmal keinerlei typische Symptome vorhanden sein müssen, wenn ein Gichtanfall vorbei ist. Die Harnsäurekristalle, die sich im Körper befinden,…

Hyperurikämie

Als Hyperurikämie wird ein krankhaft erhöhter Harnsäurespiegel im Blut bezeichnet. Der Anstieg des Harnsäurespiegels kann verschiedene Ursachen haben. Häufigste Ursache ist eine verminderte Harnsäureausscheidung über die Nieren. Aber auch Stoffwechselstörungen oder eine übermäßige Aufnahme von Purinen (Nukleinsäure, welche in tierischen Lebensmitteln in besonders hoher Konzentration vorkommt) über die Nahrung kommen als Ursachen in Betracht. Bleibt die Hyperurikämie…

Gicht an den Händen (Chiragra)

Chiragra ist der Fachname für Gicht an den Händen. Chiragra kommt von cheir, was griechisch ist und Hand bedeutet, und agra, was übersetzt Falle bedeutet. An den Händen kommt es neben den üblichen Gichtbeschwerden wie Gelenkschmerzen, Rötungen und starken Schwellungen auch recht häufig zur Entstehung von Gichtknoten, Ablagerungen von Harnsäurekristallen unter der Haut. Sind sie besonders groß und an störenden Stellen vorzufinden, so kann man diese Gichtknoten operieren und…

Gicht am Großzehengrundgelenk (Fußgicht, Podagra)

Bestimmte Gelenke werden überdurchschnittlich häufig von Gicht und intensiven Gelenkschmerzen heimgesucht. Ein ungemein oft betroffenes Gelenk ist hierbei das Großzehengrundgelenk oder Großzehenendgelenk. Bekommt man Gicht am Zeh, so spricht man dabei oft auch von Fußgicht oder Podagra. Podagra bedeutet wortwörtlich in etwa so viel wie Steigbügel, weil bei an Podagra Leidenden der Fuß nicht ohne große Schmerzen in einen Steigbügel hineingleiten kann. Bei der Fußgicht ist das…

Gicht Blutwerte

Primäres Ziel bei der Therapie von Gicht ist es, einen gesunden Harnsäurespiegel im Blut beizubehalten. Konkret gilt dabei als Richtlinie, dass ein Wert von ca. 3,7mg/dl bei Männern und ein Wert von ca. 2,5mg/dl optimal ist. Ist der Harnsäurespiegel übermäßig erhöht, kommt es schnell zu einem schmerzhaften Gichtanfall. Bei einem Harnsäurewert von mehr als 7mg/dl ist die Wahrscheinlichkeit, einen Gichtanfall zu erleiden, bereits deutlich erhöht. Ein Drittel aller Gichtkranken erleidet…

Gichtknoten

Bei einer Erkrankung an Gicht finden sich an den Sehnenansätzen oder Knorpeln in der Nähe der betroffenen Gelenke häufig so genannte Gichtknoten, auch Gichttophi oder einfach nur Tophi genannt (Einzahl: Gichttophus, Tophus). Vor allem bei chronischer Gicht, bei der es zu dauerhaften, irreversiblen Gelenkschäden und regelmäßigen Gelenkschmerzen kommt, findet man häufig Gichtknoten vor. Gichtknoten können praktisch an jedem betroffenen Gelenk auftreten, beispielsweise an den…

Gichtanfall

Bei einem akuten Gichtanfall treten plötzlich äußerst starke Schmerzzustände an den betroffenen Gelenken auf. Berührt man die von der Krankheit heimgesuchten Körperteile, kommt es zu noch intensiveren Schmerzen. Die von Gicht affektierten Gelenke sind optisch deutlich an den starken Schwellungen und Rötungen zu erkennen. Bei Berührung merkt man neben dem Schmerz zudem auch eine deutliche Überwärmung. Auf Grund der Entzündung kann es auch zu generellen Entzündungssymptomen wie…

Gicht Ernährungstipps

Bei der Behandlung von Gicht wird eine Verringerung der Einnahme von Eiweißen empfohlen. Seit vielen Jahren schon haben Ärzte versucht, dem Anteil an Proteinen in der Ernährung von Gichtkranken zu reduzieren, wobei die Einnahme von Fetten und Kohlenhydraten meist nicht verändert wurde. Durch den Konsum von weniger Eiweiß konnte eine signifikante Verringeriung des Auftretens von Gichtanfällen erzielt werden, gleichzeitig wurde einem übermäßigen Anstau von Harnsäure…

Gicht Ernährungstabelle

Die folgende Ernährungstabelle bzw. Lebensmitteltabelle hilft dabei, eine richtige Ernährung bei einer Erkrankung an Gicht einzuhalten. Mit dieser Purintabelle kann man sich im Alltag beim Essen leichter orientieren und gegebenenfalls einen Speiseplan mit geeigneten Lebensmitteln oder einen Diätplan, um zusätzlich auch abzunehmen, erstellen. So kann man hoffentlich das Gichtrisiko verringern bzw. das Auftreten von Gichtanfällen effektiv reduzieren. Trotz einer auf das Krankheitsbild hin…

Ernährung bei Gicht

Bei einer Gicht-Diät reduziert man die Einnahme von Lebensmitteln, welche besonders reich an Purinen sind, wodurch man dem Körper dabei hilft, die körpereigene Harnsäureproduktion zu kontrollieren. Wer übergewichtig ist, sollte versuchen, abzunehmen, um ein gesünderes Körpergewicht zu erreichen. Man sollte jedoch striktes Fasten und zu schnelle Gewichtsabnahme vermeiden, da dadurch akute Gichtanfälle ausgelöst werden können. Man sollte grundsätzlich auch immer viel frisches Wasser…

Ursachen für Gicht

Harnsäure entsteht wenn Körpergewebe während des normalen Zellumsatzes aufgespalten wird. Einige an Gicht leidende Personen produzieren zu viel Harnsäure (ca. 10% der Betroffenen). Die meisten Gichtpatienten können überschüssige Harnsäure nicht effektiv genug abbauen und über den Urin ausscheiden (ca. 90% der Betroffenen). Genetische Veranlagung, Geschlecht und Ernährung (Alkohol, Übergewicht) nehmen Schlüsselrollen bei der Entstehung von Gicht ein. Wenn der Körper bestimmte…

Symptome von Gicht

Das erste erkennbare Symptom bei Gicht ist typischerweise das plötzliche Entwickeln eines brennendenn, geröteteten und angeschwollenen Gelenks. Das am häufigsten betroffene Gelenk ist dabei der Ansatz der großen Zehe, aber grundsätzlich kann nahezu jedes Gelenk von Gicht betroffen sein (Beine, Füße, Knie, Handgelenke, Fingergelenke). Bei manchen Personen sind die akuten Schmerzen derart groß, dass selbst eine leichte Bettdecke, die auf dem betroffenen Gelenk liegt, schon zu intensiven,…

Was ist Gicht?

Gicht ist eine Form von Arthritis (Arthritis urica). Sie kann plötzliche Anfälle mit brennenden Gelenkschmerzen und Steifheit sowie Schwellungen an Gelenken verursachen, vor allem an den Zehengelenken. Wird die Gicht nicht behandelt, so können schmerzhafte Gichtanfälle immer wieder auftreten. Mit der Zeit schädigt die Erkrankung die Gelenke, Bänder und anderes Körpergewebe stark, was im Schlimmstfall zu einer Zerstörung der betroffenen Gelenke führen kann. Gicht kommt vor allem bei…

Blutdruck senken

Bluthochdruck gehört zu den klassischen Zivilisationskrankheiten und hat verschiedene Ursachen. In der modernen Gesellschaft kommen vor allem Stress und ungesunde Ernährung als Hauptauslöser in Frage. Ein hoher Blutdruck muss effektiv gesenkt werden, denn er führt nicht nur zu unangenehmen Symptomen, sondern prädestiniert auch für die Entwicklung weiterer Krankheiten, die sogar lebensbedrohlich sein können. Was ist Bluthochdruck? Die in der medizinischen Fachsprache als arterielle…

Niedriger Blutdruck

Etwa 2,5 Millionen Bundesbürger haben niedrigen Blutdruck. Niedriger Blutdruck kann zwar manchmal unangenehm sein, gilt aber als eine gute Lebensversicherung. Die Symptome zeigen sich morgens beim Aufstehen aus dem Bett. Wer sich zu schnell erhebt, gibt seinem Kreislauf keine Gelegenheit, sich auf die körperliche Belastung einzustellen. Häufig kommt es zu ständiger Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Sehstörungen, Schwindelgefühl und Gleichgewichtsstörungen. Die Werte für einen niedrigen…

Blutdruck Normalwerte

Der Blutdruck eines Menschen dient dazu eine ausreichende Durchblutung des Körpers aufrecht zu erhalten. Bei Anstrengung steigt er an, in Ruhe fällt er wieder ab. Er setzt sich aus einem Spitzen- (Systolisch) und einem Dauerdruck (Diastolisch) zusammen. In der Anspannungsphase des Herzens (Systole) liegt dieser Druck etwa bei 120mmHg, in der Entspannungsphase (Diastole) bei 80mmHg. Dieser wird mit 120/80mmHg (sprich: 120 zu 80) abgekürzt. Der Blutdruck wird im Sitzen oder Liegen und…

Ursachen von Bluthochdruck

Die Ursachen von Bluthochdruck (Hypertonie) sind vielseitig. Grundsätzlich ist er Folge eines erhöhten Herzzeitvolumens und im weiteren Verlauf eines erhöhten peripheren Widerstandes oder beider Faktoren gleichzeitig. Das Herzzeitvolumen ist die Menge von Blut, die das Herz innerhalb einer Minute in die Hauptschlagader pumpt. 90 % der Hypertoniker zeigen eine sogenannte essentielle (primäre) Hypertonie. Hier lassen sich hohe Blutdruckwerte ausmessen, ohne dass sekundäre organische…

Hoher Blutdruck

Ab einem Blutdruck von 140/90 mmHg spricht der Mediziner von einem Bluthochdruck (Hypertonie). Die Ursachen sind vielfältig. Allerdings ist bei ca. 95 Prozent der Betroffenen kein direkter Auslöser feststellbar – es handelt sich um den so genannten essentiellen Hypertonus. Dieser ist vermutlich erblich angelegt und durch die Lebensumstände (z.B. Übergewicht, Bewegungsmangel, Rauchen oder salzreiche Nahrung) kommt es dann zur Manifestation. Seltenere, organische Ursachen sind z.B….

Symptome von hohem Blutdruck

Der Idealwert des Blutdruckes liegt bei 120 zu 80 mmHg. Bluthochdruck liegt vor, wenn der systolische Wert (Anspannungs-, Auswurfphase des Herzens) krankhaft über 140 mmHg und/oder der diastolische Wert (Entspannungs-, Füllungsphase) über 90 mmHg liegt. Ist der Blutdruck leicht erhöht, muss er auf jeden Fall dann behandelt werden, wenn weitere Risiken für Schlaganfälle oder Herzinfarkte vorliegen. Bei stark erhöhtem Blutdruck ist eine Behandlung notwendig. Hoher Blutdruck wird sehr…

Niedriger Blutdruck Symptome

Allgmeines zur Hypotonie Niedriger Blutdruck, auch als Hypotonie bezeichnet, ist ein, wenn auch weit verbreitetes, so doch allzu häufig nicht erkanntes Leiden. Das Problem ist, dass Hypotonie in vielen Fällen keine oder nur schwer einzuordnende Symptome aufweist, die von den Betroffenen oft gar nicht mit dem Leiden in Verbindung gebracht werden. Um eine Übersicht zu verschaffen, sollen daher im Folgenden die charakteristischsten Anzeichen für niedrigen Blutdruck aufgeführt und…

Normaler Blutdruck

Unter Blutdruck versteht man den Druck des Blutes innerhalb der Blutgefäße des Blutkreislaufsystems. Er unterliegt in physikalischer Hinsicht dem Ohm’schen Gesetz und ist das Ergebnis aus Herzminutenvolumen und Gefäßwiderstand. Es gibt mehrere Verfahren, den Blutdruck eines Patienten zu ermitteln. In der ärztlichen Praxis wird zumeist der arterielle Blutdruck mittels Blutdruckmanschette und Stethoskop an der Brachialarterie des Oberarmes in Höhe des Herzens gemessen. Bei der Messung…

Arterielle Hypertonie

Unter Bluthochdruck ist die Arterielle Hypertonie (hyper= zu hoch, tonus= Druck) den meisten Menschen bekannt. Es ist eine der häufigsten Erkrankungen, 25% aller Erwachsen leiden darunter und müssen ihre Blutdruckwerte regelmäßig kontrollieren oder jahrelang Medikamente einnehmen. Viele der Betroffenen merken anfangs nicht, dass sie an Bluthochdruck erkranken, denn sie fühlen sich im Gegensatz zu Menschen, die an niedrigem Blutdruck leiden wohl. Erst bei sehr hohen Blutdruckwerten treten…

Bluthochdruck Medikamente

Der Bluthochdruck oder die Hypertonie ist das größte Risiko für gefährliche Kreislauferkrankungen. Eine ärztliche Behandlung ist dringend angezeigt. Neben Maßgaben für die allgemeine Lebensführung stehen 5 Gruppen von Medikamenten zur Verfügung. Die Einteilung erfolgt nach ihrer Wirkungsweise. Bei Hypertonie wird der Arzt oft sogenannte „Betablocker“ verschreiben. Diese Medikamente beeinflussen die Betarezeptoren am Herzen. Das sind Nervenzellen, die das Herz stimulieren, die…