Tomaten bei Gicht

Manchmal liest man, man könne bei Gicht problemlos Tomaten essen. Ein anderes Mal heißt es wieder, Tomaten seien schlecht, wenn man an Gicht leide, und man solle sie besser meiden. Es gibt Studien, welche belegen, dass der Konsum von Tomaten zu einer Verringerung des Harnsäurespiegels im Blut führt. Demnach könnte man als Gichtleidender nicht nur problemlos Tomaten essen, es würde sich sogar empfehlen, da sich das Krankheitsbild dadurch verbessern kann (mehr oder minder geringfügig). Reagiert man allerdings allergisch auf Tomaten, so sollte man diese als Gichtkranker nicht essen, da es bei einer allergischen Reaktion zu Entzündungen und Schwellungen kommen kann, was die Gicht fördern oder das Auftreten eines Gichtanfalls begünstigen könnte.

Wer also weiß, dass er Tomaten ohnehin nicht optimal verträgt, sollte sie bei Gicht erst recht vermeiden. Ansonsten scheint nichts dagegen zu sprechen, Tomaten zu essen, im Gegenteil. In einer Studie wurde den teilnehmenden Probanden täglich eine Tomatensuppe zum Essen gegeben, wodurch nach einiger Zeit der Harnsäurespiegel nachweislich gesunken ist, um etwas über 1mg/dL. Dies ist zwar nur eine geringe Senkung, sie könnte jedoch ausreichen, um eine kleinere Menge an Harnsäurekristallen abzubauen. Außerdem wird der Effekt noch wesentlich interessanter, wenn man diverse Methoden zur Senkung des Harnsäurespiegels kombiniert. So könnten gegebenfalls die Tomaten effektiv einen kleinen Teil zur Behandlung der Gicht beitragen.

Es muss jedoch an dieser Stelle eine berechtigte Warnung abgegeben werden. Wenn sich Harnsäurekristalle auflösen, kann dies zu einem akuten Gichtanfall führen. Dasselbe ist auch bei vielen Medikamenten gegen Gicht der Fall, welche ebenfalls dazu dienen, den Harnsäurespiegel senken. Aus diesem Grund erhalten viele Gichtpatienten, die eine Therapie durchführen, die das Ziel hat, den Harnsäurelevel zu reduzieren, häufig auch Mittel wie Colchicin und non-steroidale Antirheumatika (Entzündungshemmer).

Fragen Sie bitte Ihren Arzt, um eine verlässliche Antwort darüber zu erhalten, ob Tomaten bei Gicht ohne etwaige Komplikationen verzehrt werden können. Den mir vorliegenden Quellen gemäß gelten Tomaten zwar heutzutage als unproblematisches Lebensmittel bei Gicht, dessen Konsum sogar empfohlen wird, ich bin jedoch kein Mediziner. Wenden Sie sich der Sicherheit wegen also bitte an einen ausgebildeten Experten und lassen Sie sich professionell beraten.


Noch Fragen? Ihre Erfahrungen? Schreiben Sie uns doch einen Kommentar.

12 Kommentare und Erfahrungen zu “Tomaten bei Gicht”

  1. Pedro sagt:

    Zum Thema, Tomaten und Gicht!

    In ihrem Bericht steht nichts von rohen oder
    gekochten Tomaten. Und das genau ist der Punkt.
    Als langjähriger Gichtpatient kann ich bestätigen,
    dass die rohen Tomaten sehr Gicht fördernd sind
    und die gekochten, wie in ihrem Bericht, Harnsäure hemmend sind!

    Mit freundlichen Grüssen

    Pedro

  2. gropet sagt:

    leide ab und zu unter Gicht, obwohl ich immer einen erhöhten Harnsäure Spiegel habe. Aber es ist nur immer der Mittelfuß links betroffen(nie die Gelenke). Habe jetzt eine Tomatenkur gemacht(unabsichtlich, weil mein Garten voll mit lekeren Tomaten ist) Nach 3 Wochen Genuss bekam ich wieder die bekannten Beschwerden, nach Einnahme von 10 Colchicum-Dispert Tabletten sind am nächsten Tag die Schmerzen fast verschwunden, allerdings geht die Schwellung nie ganz weg.Ich trinke jeden Tag 2-3 Tassen grünen Moringa Tee, das soll auch helfen?

  3. Wuffi sagt:

    Ich hatte meinen Harnsäurespiegel täglich kontrolliert. War fast immer
    im sauren Bereich. Nach dem Essen von Tomatensuppe oder tomatenhaltigen
    Speisen (z.B. Ravioli mit Tomatensouce) ging der Spiegel sofort in
    den normalen Bereich. Bei mehrmaligen Genuss hintereinander sogar fast
    in den basischen Bereich. Super Mittel….ausprobieren mit Teststreifen
    beobachten.

    • Norm sagt:

      smart 1 ta fuoianncndo normal na via ja cheguei a ficar 3 horas sem travadas mas em alguns canais trava rapido, usem a opçao C/S-sat-EMU ou a EMU/C S Sat.

  4. marina sagt:

    Tomaten, Bananen, spanische Nüsse etc. sind purinreich. Hefeprodukte weglassen: Salat ohne Essig (beinhaltet Hefe), Salatsauce mit Veget. Bouillon/joghurt/wenig Mayonnaise anrichten. Keine Hefeprodukte oder -haltig essen, auch kein allzu frisches Brot (Hefe), kein Bier (hefehaltig), wenig Rotwein (auch hefehaltig) zu sich nehmen.
    Weitere Empfehlungen im Internet. Das Wichtigste: ein Esstagebuch führen, alles ausprobieren, schauen wie man reagiert.

    grüsse marina

  5. Karina sagt:

    Wir haben leider keine Erdsonde, bei uns weelrkt eine Luft/Wasser-Pumpe, insofern hinkt der Vergleich. Trotzdem eine Grf6dfenordnung: Wir haben in unserem ersten kompletten Jahr (mit kernigem Winter) 5400 kWh verpulvert.

    • Jodie sagt:

      Who can tell Beyonce from Shakira from Skankura from Assluscia from BitLshacsho?aol, you really had me going there, I though those were real singers for a minute. I mean, Beyonce, I ask you.

  6. Zwuebich sagt:

    Ich habe leider das Gegenteil festgestellt. Ich hatte nie Probleme mit Gicht, habe im Jahr 2011 von Frühling bis Herbst jeden Tag einen Salatteller mit Tomate bereitet und bekam dann Gicht. Auf Rat des Arztes reduzierte ich bis zur totalen Vermeidung purinreiche Nahrung. Anstatt Besserung in dem einen Fuß trat dann die Gicht auch am zweiten Fuß auf. Ich litt permanent darunter über einen längeren Zeitraum. Ich fing dann an zu experimentieren und fand heraus, Fleisch und andere purinreiche Nahrung stellten keine Probleme dar. Als ich weniger Salat mit Tomaten und Gemüse aß, trat eine leichte Verbesserung ein. Als ich den Salat mit den Tomaten ganz wegließ, verschwanden auch die Entzündungen. Meine Harnsäurewerte waren in der Zeit stets in Ordnung, ich aß nie übermäßig Fleisch, hatte bisher auch nie allergische Reaktionen auf Tomaten festgestellt. Erstaunlicherweise traten die Probleme mit den Tomaten auch erst auf, als ich nur noch Biotomaten verwendete. Wenn ich jetzt Tomaten esse, machen sich schon ein paar Stunden später Beeinträchtigungen bemerkbar.

    • karlbe sagt:

      Ich möchte zu bedenken geben, dass Salat grundsätzlich gut ist bei Gicht, nicht aber der Essig, der häufig mit dem Salat aufgenommen wird. In Essig ist Essigsäure, die ebenfalls zur Erhöhung der Harnsäurewerte beitragen kann. Generell sollte bedacht werden, dass nicht nur Purine, sondern Säuren (wie auch Zitronensäure, z.B. Cola) für den Harnsäurespiegel entscheidend sind. Ich dazu raten, den Salat mit einer Joghurtsoße zu essen, das erscheint mir unbedenklich – auch wenn Joghurtsoße nicht unbedingt zu einem Tomnatensalat passt.

      • Meier Hans sagt:

        Dass Essig zur Erhöhung der Harnsäurewerte beitragen kann stimmt glücklicherweise nicht und auch, falls mit der Zitronensäure Zitrone gemeint ist, stimmt nicht. Beide können zur Senkung der Harnsäurewerte beitragen. Tönt zwar paradox, ist aber aus vielen Fachartikel zu entnehmen.

      • Celeste sagt:

        Ach ja, und wenn du Lust hast, dann schau doch mal unter mereshadowsinthewater.blogspot.com vobrei! Wfcrd mich freuen!Liebe Grfcdfe, Silvia/Hase

  7. moni 50 sagt:

    habe auch gute erfahrungen mit tomaten gemacht.es musss ein jeder es selber feststellen was er am besten verträgt.
    mfg moni 50

Kommentieren