Gicht homöopathisch behandeln

Auch die schulmedizinisch gesehen umstrittene Homöopathie kennt diverse Methoden und Mittel zur Behandlung von Gicht, welche der Heilung von Gelenkentzündungen und Gelenkverschleiß dienlich sein sollen. Im Folgenden werden einzelne homöopathische Naturheilmittel und deren Sinn und Zweck beim Behandeln von Gicht und bei der Vorbeugung von akuten Gichtanfällen erklärt.

Symptome:

-Gelenke entzündet und rot angeschwollen
-stechender Schmerz, der bei Berührung noch stärker wird
-Kälte lindert die Schmerzen
-Bewegungen erweisen sich als äußerst schmerzhaft
-Bettliegen und Nichtbewegen bringen Schmerznachlass

In einem solchen Fall kann Bryonia D12 ein sinnvolles Mittel sein, um Gicht homöopathisch behandeln zu können.

Symptome:

-Kälte verstärkt den Schmerz
-Bewegungen und Wärme sorgen für Schmerzlinderung

Verhält es sich mit Temperatur und Bewegung genau verkehrt herum, so kann das Mittel Rhus toxicodendron D30 zum Einsatz kommen.

Symptome:

-Gelenkentzündungen und blasse oder nur leicht rötliche Schwellungen
-Kälte und kaltes Wasser wirken schmerzlindernd

Handelt es nicht um typische, stark gerötete Schwellungen, so kann Ledum D12 bei der homöopathischen Behandlung der Gicht effektiv sein.

Diese Schüssler-Salze bzw. Globuli können Hilfe bieten bei der alternativmedizinischen Behandlung von Gicht, sofern eine herkömmliche, schulmedizinische Behandlung wenig helfen sollte.

Naturheilmittel, welche aus der Herbstzeitlosen gewonnen werden und somit Colchicin gegen Gicht enthalten, gibt es ebenfalls in homöopathischer Dosierung. Als Schüssler-Salz ist dieses Mittel unter dem Namen Colchicum bekannt. Die höher dosierten, herkömmlichen Medikamente mit Colchicin sind jedoch stärker und eignen sich besser zur Behandlung bei Gicht.

Es gibt noch eine Vielzahl weiterer Naturmittel, welche bisweilen zur homöopathischen bzw. allgemein naturheilkundlichen Therapie von Gicht verwendet werden, wie beispielsweise Urtica urens, die Brennnessel. Ausgiebige Informationen zu homöopathischen Gichtmitteln beziehen Sie am besten direkt und persönlich von einem erfahrenen Homöopathen bzw. Heilpraktiker, sofern Sie sich für eine alternative Gichtbehandlung interessieren.

Im Normalfall lässt Gicht heute jedoch sehr effektiv mit Hilfe diverser Gichtmedikamente behandeln. Eine häufig zum Einsatz kommende Gichtbehandlung mit Allopurinol und anderen Arzneimitteln ist sehr wirkungsvoll, wodurch es normalerweise keiner homöopathischen Behandlung bedarf.

Neben der Therapie durch Medikamente und Naturheilmittel ist in jedem Fall eine auf das Gesundhalten der Gelenke ausgelegte Gicht Ernährung extrem wichtig, unabhängig davon, ob man Gicht mit schulmedizinischen oder homöopathischen Mitteln behandeln möchte.


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5 Kommentare und Erfahrungen zu “Gicht homöopathisch behandeln”

  1. Edith sagt:

    Hallo

    die letzten Tage hatte ich einen Gicht Anfall im Knie. Das Bein ist geschwollen, leicht bläulich und schmerzt stark. Liegen oder Schlafen war nur Stundenweise möglich. Schmerztabletten halfen nur kurz. Am besten wirkte noch eine Kombi aus Novalgin und Diclo. Beides in der Höchstdosis und dann nur kurz. Es tat einfach höllisch weh.

    Ich durchforstete das Internet und anschliessend meine Haus Apotheke die wegen meiner Tiere recht gut ausgestattet ist.

    Ich fand Ledum unter anderem dort und dachte einfach, wenns nicht hilft dann schadet es auch nicht :)

    Heute früh um drei Uhr löste ich 3 Globoli Ledum C6 in einem Glas Wasser auf und nahm davon einem Plastiklöffel voll und spürte fast sofort eine Art Kälte im überhitztem Knie. Um 10 Uhr rührte ich das Glas Wasser etwas um und nahm wieder einen Löffel voll. Seitdem nichts mehr. Bis jetzt bin ich ohne chemische Schmerzmittel, das Knie tut nicht mehr so arg weh und es ist nicht mehr so geschwollen. Leute, ich bin einfach begeistert wie gut Ledum hilft.

    Bei mir war vermutlich der Winter schuld, ich habe schlicht und einfach zu wenig getrunken. Ansonsten trinke ich keinen Alkohol und esse sehr wenig Fleisch oder Wurst.

  2. S. Waldvogel sagt:

    Also dieser Bericht lässt zu wünschen übrig. Schüsslersalze bestehen aus mineralischen Mitteln und ist nicht zur Homöopathie zu zählen (auch wenn die Mittel hömöopatische hergestellt werden).Das heisst also Colchicum ist ein homöopatisches Mittel und kein Schüsslersalz? Gibt es aber auch in der Spagyrik.
    Etwas genauere Recherche wäre sicher nicht schlecht!

  3. Ralf Weber sagt:

    Ob Teufelskralle, egal in welcher Form nun auch zu Homeopatischen Mitteln gezählt werden kann, weiß ich nicht, hilft aber auch ganz gut. Brennessel und Eisenkraut auf jeden Fall, ich hole mir immer bei Rewe Brennessel-Eisenkraut-Tee. Bitte um weitere Vorschläge oder Tips.

    • NaturKathi sagt:

      Ich bin Mutter von vier Kindern, und ernähre unsere Familie mit frischem Obst und Gemüse. Das ist schmackhaft und gesund zugleich. Nicht zu unterschätzen sind hierbei die pflanzlichen Wirkstoffe der Lebensmittel. So nutze ich beispielsweise seit Jahren die hanrsäuresenkende Wirkung von Montmorency Sauerkirschen, um damit meine Gicht Schübe zu reduzieren. Sehr angenehmer Nebeneffekt ist, dass ich durch den hohen Melatonin Gehalt in der Montmorency Sauerkirsche, sehr gut schlafe. Dies trägt dann gleichzeit für einen gesunden Zellstoffwechsel bei. So habe ich mit Verzehr von Montmorency Sauerkirschen, welche ich als Konzentrat täglich verdünnt einnehme, gleich meine Schlafstörungen mitbehandelt. Wer sich hierfür interessiert, es gibt ein Konzentrat, dass aus der Montmorency.Kirsche gewonnen wird. Dieses ist noch deutlich wirksamer, als herkömmliche Sauerkirschen.

  4. calamitas sagt:

    Weiter Empfelung:
    Ernährung:
    http://www.bva.at/flipbook/Gicht/flipviewerxpress.html
    eine infobroschüre zum durchblättern mit lebensmitteltabelle am ende

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