Gemüse bei Gicht

gemuese bei gicht

Will man seine Ernährung optimal auf das Krankheitsbild der Gicht hin anpassen, so gilt es auch bei Gemüse, genau darauf zu achten, was man isst. Verschiedene Gemüsesorten unterscheiden sich bisweilen gewaltig im Hinblick auf deren Puringehalt. Spinat, Spargel, Blumenkohl, Erbsen, Bohnen und Linsen galten in der Vergangenheit als bedenklich, auf Grund deren scheinbar recht hohen Puringehalts. Neueren Untersuchungen zu Folge sollen jedoch auch diese Nahrungsmittel in vernünftigen Mengen nicht gefährlich sein. Man liest nach wie vor noch häufig, dass gerade Spargel, Spinat und Blumenkohl zu meiden seien. Aktuelle ernährungswissenschaftliche Studien scheinen dieses Gebot zu widerlegen. Offenbar sind diese Gemüsesorten weniger problematisch als bisher angenommen.

Zu den seit jeher als unbedenklich eingestuften Gemüse- und Kräutersorten zählen Sellerie, Zwiebeln, Mais, Karotten, Tomaten, Salat, Knoblauch, Grünkohl, Rotkohl, Weißkohl, Paprika, Petersilie und Kartoffeln. Tofu wird zwar aus Sojabohnen hergestellt, gilt aber dennoch in der Regel als unbedenklich. Neben den zuvor genannten Gemüsesorten gelten auch Nüsse in normalen Mengen als unbedenklich. Pilze dagegen sind meistens moderat purinhaltig, ihr Konsum sollte ebenfalls reduziert werden. Eine gute Richtlinie ist es auch hier, maximal einmal am Tag Pilze zu essen.

Ist man sich nicht sicher, ob eine bestimmte Gemüsesorte bei einer Erkrankung an Gicht als bedenklich oder unbedenklich einzustufen ist, wendet man sich am besten an einen Facharzt, um verlässliche Antworten zu erhalten.


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Ein Kommentar zu “Gemüse bei Gicht”

  1. Helmut Dentzer sagt:

    Sehr geehrte Damen oder Herren,

    leider gibt es bei Gicht immer noch die unterschiedlichsten Meinungen. Auch auf die Anleitungen durch ein Arzt kann man sich auf nichts konkretes verlassen und wenn man sich im Internet schlau machen möchte kommt man bisweilen zu der Ansicht das alles oder am besten nichts bei Gicht angeraten werden kann. Ihre Erläuterungen machen wir wieder ein bisschen Mut. Leider kann ich als Laie nicht erkennen von wem welche Angaben auch wirklich zutreffend sind. Leider sind die Ärzte – dich ich bis jetzt konsultiert habe – sehr unterschiedlicher Meinung oder man bekommt irgendwelche Vordruck bei denen man nichts wirklich konkretes herauslesen kann. Auch bei der Verschreibung von Medikamenten bestehen bei den Ärzten höchst unterschiedliche oder überzeugende Ansichten. Wie kann ich jetzt den vielen Angaben und Anregungen von ihnen trauen und gleichzeitig wissen ob sie mir bei meinem Krankheitsbild dienlich sind. Bitte antworten sie mir nicht mit dem Hinweis: vertrauen sie den Anweisungen und der Medikation ihres Arztes. Ich wäre ihnen sehr dankbar wenn sie mir einen wirklich hilfreichen Weg mitteilen könnten.

    Mit hoffnungsvollen Grüßen

    Helmut Dentzer

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