Bier bei Gicht

Bei Bier ging man in der Vergangenheit stets davon aus, dass es auf Grund eines mutmaßlich hohen Anteils an Purinen bei Gicht als äußerst bedenklich einzustufen ist und unter allen Umständen gemiedenwerden sollte. Neuesten, ernährungswissenschaftlichen Erkenntnissen gemäß scheint der Puringehalt gar nicht besonders hoch zu sein. Der Hund liegt anderswo begraben: Grund für das erhöhte Gichtrisiko ist wohl vielmehr der im Bier enthaltene Alkohol, welcher das Ausscheiden von exzessiver Harnsäure über die Harnwege erschwert.

In diversen internationalen Studien wurde aufgezeigt, dass bereits das Trinken von 2 bis 4 Gläsern Bier pro Woche das Risiko, einen Gichtanfall zu erleiden, um 25% erhöht. Ein durchschnittlicher, männlicher Biertrinker im mittleren Alter, der täglich zwei Bier oder mehr trinkt, erhöht sein Gichtrisiko dadurch bereits um sage und schreibe 200%. Trinkt man statt Bier in gleichem Maße diverse Spirituosen, so erhöht sich das Gichtrisiko ebenfalls schon um satte 60%. Als Gichtkranker sollte man Bierkonsum also tunlichst meiden, vor allem regelmäßigen und exzessiven. Bei Weintrinkern ist das Risiko zwar geringer, es ist jedoch ebenfalls erhöht, so die Studienergebnisse.

In einer weiteren, in den USA durchgeführten Studie, wurden über 12 Jahre hinweg fast 50.000 Männer beobachtet. Es stellte sich heraus, dass Männer, die zwei oder mehr alkoholhaltige Bier am Tag tranken, zweieinhalb mal wahrscheinlicher an Gicht erkranken als die Nichttrinker. Männer, die Wein oder Spirituosen tranken, hatten ein geringeres Risiko als die Biertrinker, das Gichtrisiko war dennoch erhöht.

Nach aktuellem Wissensstand scheint also nicht wie oft angenommen ein vermeintlich extrem hoher Puringehalt so gefährlich zu sein, sondern der Alkohol. Alkoholfreies Bier gilt nach neuesten Forschungsergebnissen nicht als überdurchschnittlich problematisch. Alkoholhaltige Getränke dagegen solle man als Gichtpatient in jedem Fall besser meiden oder idealerweise gänzlich auf diese verzichten. Der eigenen Gesundheit zu Liebe!

Zur Vorbeugung der Entstehung von Gicht empfiehlt es sich gleichermaßen, den Alkoholkonsum stark einzuschränken und diesen zumindest in einem akzeptablen, geringen Maß zu halten. Im Idealfall verzichtet man auch zu Präventionszwecken vollständig auf Alkohol.


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39 Kommentare und Erfahrungen zu “Bier bei Gicht”

  1. jokurt sagt:

    Ergänzend möchte ich noch anfügen:
    Wer Gicht ignoriert oder nach Tabletteneinnahme von Allopurinol oder ähnlicher Helferlein mit dem alten Ernährungsstil weitermacht, darf sich auf Folgeerkrankungen der feinsten Art, wie, Diabetes, Leberzirrhose, Nierenschäden, Arthrose etc. freuen.
    Ein Dieselfahrzeug würde auch keiner mit Benzin füllen oder umgekehrt. Die Warnzeichen des Körpers sollte jeder ernst nehmen und handeln. Ich habe inzwischen durch mehr Sport/Bewegung, durch viel Wasser trinken und eine vernünftige Ernährung meinen Weg gefunden. So eingeschränkt lebt man gar nicht, wenn man Alkohol nicht für unersetzlich hält.

  2. jokurt sagt:

    Gicht entstand bei mir durch Übersäuerung des Körpers. Die Leber baut die überschüssige Harnsäure nicht mehr schnell genug ab. Fleisch, Frittiertes, Alkohol, schwere Saucen, fettiges und Süßigkeiten sollten dann nicht konsumiert werden. Eine Entsäuerung des Körpers erreicht man durch die Haut, als größtes Organ, indem man ein Vollbad mit Meersalz besser Himalayasalz nimmt (1% Konzentration). Die Ernährung basisch halten und den Fleischkonsum umstellen auf Geflügel (bis 120 Gramm pro Tag), dafür kein Rind, kein Schweinefleisch, kein Lamm). Da ich die Medikamente Allopurinol nicht vertrage, beuge ich mit Ehrenpreis-Tee oder Bärlapp-Tee am Morgen vor und mit Schüsslersalzen Nr. 4,9,10,11 (Globuli) mehrmals am Tag während eines Gichtanfalls. Am Allerwichtigsten ist, täglich viel stilles Wasser zu trinken, damit die Harnsäure verdünnt wird und das Ausscheiden gefördert wird. 3 Liter täglich wären optimal. Ich hatte schon 4 akute Gichtanfälle, die mich mehrere Tage völlig umgeschmissen haben. Mein Problem war bis dato eher zuwenig Wasser zu trinken. Heute zwinge ich mich dazu viel mehr Wasser zu trinken und siehe da, man sieht es am Urin, der dunkel-orange den Körper verlässt. Gichtfrei zu werden bedeutet, seine Ernährungsgewohnheiten anzupassen. Kartoffeln, Gemüse und wenig Fleisch (Geflügel) reichen mir. Salat und Obst kann soviel gegessen werden wie man möchte.

  3. dung sagt:

    Hallo.kannt mann alkoholfrei Bier trinken,wenn mann gicht hat

    • Georg Stamm sagt:

      In dem Fall trinkt man auch alkoholfreies Bier besser nicht oder in reduzierter Menge. Denn es enthält zwar keinen Alkohol, was positiv ist, aber immer noch Purine so wie normales Bier. Und die Purinaufnahme sollte ja bei Gicht prophylaktisch und im Anfall gering gehalten werden

    • Kurt-Albert sagt:

      Kein alkoholfreies Bier trinken bei Gicht. Alkoholfreies Bier enthält mehr Purine als alkoholhaltiges Bier. Die Purine im Bier kommen vom Hopfen und weniger vom Alkohol. Da alkoholfreies Bier mehr gehopft ist, befinden sich auch mehr Purine darin.

  4. […] Gicht und Bier – Alkohol, Purine, Puringehalt – Bei Bier ging man in der Vergangenheit stets davon aus, dass es auf Grund eines mutmaßlich hohen Anteils an Purinen bei Gicht als äußerst bedenklich einzustufen …… […]

  5. micha sagt:

    Hallo zusammen,

    Ich bin 26ig und hatte meinen 1. gichtanfall mit 24ig bin 172cm und 78kilo

    Der erste gichtanfall bei mir war vor 2jahren…
    Ich dachte mir dazumals nicht viel und stellte meine Ernährung und mein Bier konsum nicht ein.Paar monate später hatte ich wieder 2,3 anfälle…Ging des öffeteren so weiter bis es sogar chronisch wurde.
    Ich lies mir also von Artzt einen ernährungsplan schreiben da es mir zu blöde war nach jedem Grillfest mich mit inflamac 75mg voll zu stopfen.
    Jetzt geht es mir gut hatte seit einigen monaten keinen Gichtanfall mehr !ich empfehle jedem der an gicht leided sich so einen zu verschreiben!
    Habe auch mal gesündigt in der Zeit als meine Schwester geheiratet hat,auch ohne ein schmerzhaftes erwachen.

    Sonst wünsche ich euch allen eine gichtfreie tolle Zeit!

  6. bierhahn sagt:

    Hallo,
    hatte vor 3 Wochen einen Gichtanfall, mir tat der ganze Hodensack weh. Alle zwei Eier schmerzten. Habe den ganzen Sack genüsslich mit Dicflac eingecremt. Da meine Frau mal wieder Migräne hatte, ging ich zu einer guten Bekannten (Thailänderin) habe bei ihr im Laufe des Abends meinen Sack einige Male geleert u. sie hat dabei manchmal auch gehechelt als würde sie in Kürze ein Kind zur Welt bringen. Nachdem mein Sack leer war, nahm sie es in die Hand u. massierte ihre Clit dermaßen, dass sie so abspritzte, dass sowohl ich wie auch der in 3 m Entfernung befindliche Schrank eine Dusche ab bekam. Es war ein saugeiles Erlebnis, das ich bis dato nicht kannte. Wir tranken noch einen Kaffee u. ich fuhr heim legte mich neben meine bereits schlafende Frau u. wir wachten am nächsten Morgen völlig entspannt auf u. fuhren zur Arbeit. Meine Schmerzen waren wie weggeblasen. Meine Frau freute sich, dass ich wieder schmerzfrei war. Ich habe ihr natürlich nicht erzählt, dass ich mit der Bekannten zufällig Sex hatte u. ich seitdem schmerzfrei bin. So hatten wir beide eine geruhsame u. für mich heilsame Nacht. Meine Frau freute sich, dass ich ich wieder so fit u. froh zur Arbeit fuhr. Ich redete mir kein schlechtes Gewissen ein, weil ich dachte , vielleicht wollte u. hat sich mit sich selbst vergnügt. Ich habe mal gesehen, dass sie einen Vibrator (Magic Wonder) im Nachttisch liegen hat. Vielleicht liebt sie den mehr als mich. Ich habe mal gelesen, wenn eine Frau solch einen Vibrator auch nur einmal benutzt hat, will sie sich von keinem Mann mehr ficken lassen. Ist der soviel besser als ein Ehemann???
    Also meine Gicht ist wie weggeblasen u. ich frage mich ob ich die Behandlung wiederholen soll. So komme ich, meine Ehefrau u. auch noch die gemeinsame Bekannte auf ihre Kosten. Im Prinzip hätte ich jedem was Gutes getan oder?

    • Patient sagt:

      Man merkt sofort was für ein Vollidiot du bist. Wenn du einmal einen richtigen Gichtschub gehabt hättest , würdest du nicht so ein Schrott schreiben. Und nun bete ich für dich dass du diese Attacke mal bekommst. Und dann kannst du zur Thai fahren und es wegblassen lassen du Depp.

    • Petra Kappel sagt:

      @ Bierhahn
      also wer so einen Mist schreibt wie du, dem wünsche ich von Herzen einen akuten Gichtanfall!!! Denn dann würdest du nicht mehr so einen Scheiß schreiben und heulend zur Mama laufen!!!Ich habe momentan einen Gichtanfall im linken Daumen und das sind höllische Schmerzen.Also verkneif dir solche Kommentare, wenn du keine Ahnung hast – ich versteh aber auch nicht, wieso der Mist überhaupt veröffentlich wurde???
      MfG Petra K.

    • micha sagt:

      Ich hoffe eines tages erwachst du von deiner hure mit dem schwanz im Arsch und einem Gichtanfall!noop

    • maxyuka sagt:

      Hast Du beim schreiben dieser bescheuerten Zeilen onaniert ?! Schreibst Du in mehreren Rubriken solchen Schrott !? Also die einzige Gicht die Du hast ist wahrscheinlich in Deinem ohnehin zu kleinem Hirn !!

    • LinaBerlin sagt:

      Armer Bierhahn,
      sicher gibt es auch für Dich Hilfe. Nur halt nicht auf dieser Seite….
      Viel Glück, dass Du findest, was Dir hilft

    • Chris sagt:

      Beim Recherchieren über Gicht (z.Z. mein Problem) stosse ich auf das hier. Dass es das gibt, wundert mich nicht. Aber dass so etwas hier veröffentlicht wird, umso mehr. Ich wünsche Ihnen persönlich nichts Schlechtes, aber Ihrer Frau baldige Erlösung, ob von Ihrer Störung oder aber gleich von Ihnen.

    • Biernot sagt:

      Also ich habe schon lange nicht mehr so gelacht,
      lachen tut gut reinigt das Herz reinigt die Lunge.
      Alles gute
      von Biernot

    • Olivia sagt:

      Hallo ich habe Gicht und ich war beim Arzt und hab gefragt was ich führ alkoholische Getränke trinken darf er sagte soft kein Bier aber er sagte mir auch ich darf weißen rum trinken mit light Getränken und er hat mir sogar empfohlen Wein mit Wasser vermischt kann sogar helfen bei Gicht Anfällen
      Lg Olivia

  7. sofsky sagt:

    Letzte Woche hat mir mein linker Fuß morgens beim Aufstehen sehr geschmerzt. Ich konnte kaum laufen. Hatte dies noch nie. Habe dann meinen Fuß in warmes Wasser gestellt u. danach mit Voltaren zweimal am Tag einmassiert. Im Laufe des Tages vergingen die fürchterlichen Schmerzen um ca. 80 %. Diese Prozedur wiederholte ich am Abend u. konnte in der Nacht gut schlafen. Am nächsten Morgen waren die Schmerzen so gut wie weg. Am Tag darauf machten wir einen Vereinsausflug i.d. Schwarzwald. Nachdem ich die Story einigen Mitreisenden schilderte stellten die sofort die Diagnose -Gichtanfall- was ich bisher nicht kannte.
    Es war mir aber schwer möglich dem Saufgelage bei den Stops zu entziehen. Da ich dann Lunte gerochen habe, habe ich natürlich zum Abschluss eines schönen Tages zu Hause noch 7 Flaschen Bier gezogen. Ich hoffe, dass sich das nicht rächt. Es sind schon einige Tage vergangen u. mir geht es bisher gut. Den Durst habe ich natürlich zwischenzeitlich schon wieder löschen müssen. Ich frage mich außer, dass ich mit dem (Saufen) aufhören sollte, ob ich nicht auf Wein oder andere Alkoholika umsteigen sollte, denn ich fühle mich einfach wohler, wenn ich im Kopf etwas Gas verspüre so alle 2 Tage. Wie hat mir jemand gesagt: Dummheit frisst, Intelligenz säuft, aber ich kann beides. Also saufen wir weiter bis der erste ernstzunehmende Warnschuss uns eines besseren belehrt.
    Also denn mal`n schönes Prösterchen !!!!! Die einen (verheirateten) trinken, die anderen gehn ins Puff. Uff, uff, Uff!!!!!!!

  8. Kemogae sagt:

    DProjekte wie dieser Bahnhof wedern kostenseitig immer geringer veranschlagt, als sie es dann sind. Es ist jedoch nicht von der Hand zu weisen, dass hier ein gewisser Grf6dfenwahn bei den Bauherren Urste4nd feiert, der schwer nachzuvollziehen ist. Man mudf allerdings bedenken: Mehdorn neigte immer schon zu exzessiven Bauten (Bahnhf6fe in Berlin, Leipzig), die allesamt vollkommen fcberzogen waren. Wenn man dann durch so manche Ruhrgebiets- oder Eifelprovinz mit der Bahn gefahren war, sah man Minibahnhf6fe, die man problemlos als Kulisse ffcr einen Film he4tte heranziehen kf6nnen, der 1947 spielt. Zur Konfliktscheuheit/Konsenssucht: Ich bin nicht sicher, ob es sich um ein spezifisch deutsches Phe4nomen handelt. Was ist mit d6sterreich ein Land, dass seit vielen Jahren praktisch nur im Konsens existiert? Oder die Konkordanzdemokratie Schweiz? beides fcbrigens Le4nder mit starken rechtspopulistischen Parteien. Die politischen Debatten in Frankreich, Grodfbritannien und auch in den USA wedern oft mit ungleich grf6sserer Sche4rfe geffchrt, wobei inzwischen die USA nicht unbedingt mehr das beste Beispiel abgibt. Vermutlich dominiert in deutschen Diskursen mehr als in anderen Le4ndern ab einer gewissen Stufe der Diskussion der persf6nliche Angriff zu Ungunsten des Arguments. Man kann immer wieder feststellen: Im Zweifel bekommt dann die Person das Fett weg. Das gilt im fcbrigen auch umgekehrt (auch wenn das seltener ist): Telegene bzw. medial begabte Persf6nlichkeiten wedern eher hoffiert. Sie wedern aber auch schnell wieder entsorgt ja nach Lage und Zeitgeist.Die Personalisierung von f6ffentlichen Diskursen tre4gt am Ende dazu bei, dass es thematisch eher lau bleibt und zu verhe4rteten Fronten ffchrt, die oft genug mit der Sache nichts mehr zu tun haben. Im Privaten hat man’s gerne harmonisch. Oft hf6rt man bei e4lteren Menschen den Satz: dcber Politik und Religion spricht man nicht. Darin liegt die Furcht vor Diskussion, vor dem Anecken.

  9. Potsdamer sagt:

    Laut http://www.reikifriends.de/wellness/teeanwendungen.html#
    gibt es folgende Gichtbekämpfungstees:

    Gicht Tee 1
    Johannisbeere, Birkenblätter, Geißfußwurz, Brennnessel, Spierstrauch, Ehrenpreis

    Gicht Tee 2
    Attichwurzel, Enzianwurzel, Hauhechelwurzel, Anis

  10. Potsdamer sagt:

    Kann man Bier trinken und die Gicht vermeiden wenn man ansonsten seinen Körper im basischen Zustand hält?

    • Chris sagt:

      Nein, anscheindend eben nicht. Wobei es nach neuesten Forschungen weniger um Purin als um Alkohol geht. Also am besten Finger weg von Alkohol generell oder zumindest von Bier.

  11. anderl_27 sagt:

    wieso der Alkohol ?? Ist doch unlogisch: im Bier haben wir je nach Sorte rd. 5%, im Wein rd. 11%, im Schnaps … alles der gleiche Alkohol: Ethanol – chemisch C2H5OH !! Wenn’s also der Allohol sein soll, dann müßten ja die Biertrinker weniger Gicht haben als Weinfreunde oder gar die Schnapsler ! Wenn also beim Bier das statistische Risiko höher ist als bei den anderen, dann muß das eine andere Ursache haben. Aber welche ?

    • MichaM sagt:

      Nicht der Alkohol…die Bierhefe ist eigentlich das Problem…auch alkoholfreies Bier sollte man nicht trinken. Spirituosen sind Gicht-technisch unbedenklicher…

  12. MichaM sagt:

    Ich bin Biertrinker, schon immer.
    1 – 1,5L am Tag sind es im Durchschnitt, unter der Woche auch mal weniger, am WE auch mal mehr.
    Ich bin jetzt 40 und habe seit einem Jahr Gichtanfälle, etwa alle 2-3 Monate. Muss allerdings dazu sagen, dass ich eine vererbte Nierenkrankheit (Zystennieren) habe und somit mein Harnsäurespiegel ohnehin auf hohem Niveau liegt.
    In letzter Zeit hatte ich Ruhe, der letzte Anfall war im Dezember 2011.
    Seit 6 Wochen neuer Job, war auf Montage, maximal ein Bier nach Feierabend, wenig Fleisch, alles ganz brav und was ist?? Zwei Anfälle in 4 Wochen!
    Da „sauf“ ich lieber weiter ;o))

    Prost…….Micha

    • MichaM sagt:

      ….seit ZWEI Jahren hab ich Gicht….wie die Zeit vergeht :o)

    • jpb sagt:

      hallo!!
      trinke auch gern bier und auch net wenig. habe ein paar tage nichts getrunken und schwupps vor/seit drei tagen gichtanfall im linken sprunggelenk. „sehr nette“ schmerzen. jetzt schwillt es langsam ab und schmerzen lassen nach aber auftreten ist noch nicht. also weiß nicht, liegt es wirklich am bier?! allen eine lange gichtfreie zeit…!!!

  13. XD sagt:

    Nach meiner Meinung und Erfahrung kann es der Alkohol NICHT sein. Bin nämlich aufgrund einer anderen Erkrankung (Diaminoxidase Mangel – ein um 50% reduzierter Wert) Antialkoholiker. Allerdings trinke ich alkoholfreies Bier. Laut Auszug ohne Hefe und Weizen, nur Gerste und Hopfenextrakt (angeblicher Rest-Alkoholgehalt 0,01%). Ab einen Konsum von 1 Liter (3 Flaschen mit 0,33 Liter Inhalt) erste Anzeichen von Gichtanfällen. Zwischen 1,4 -1,7 Liter (4 – 5 x 0,33 Liter), starke Schmerzen, ab 2 Liter alkoholfreies Bier (6 x 0,33 Litter) ist ein Aufstehen/Laufen am nächsten Tag vor Schmerzen nicht mehr möglich. Blut, Purin und Harnsäure Werte in Ordnung. Das kann ich so genau defininieren da ich erst seit ca. 4 Monaten überhaupt Bier (alkoholfrei) trinke und dies aufgrund der starken Schmerzen an beiden Daumen- und großen Fußzehgelenken jetzt wieder absetze. Somit kann es nach meiner Erfahrung der Alkohol nicht sein. Desweiteren trinke ich ohnehin schon Wasser mit einem hohen Hydrogencarbonat Anteil (HCO3 über 1200) und achte zusätzlich wegen meinen Diaminoxidasemangel beim Essen auf einen geringen Histamin bzw. Histamin auslösenden Anteil.

  14. ibi sagt:

    na ja ich habe da im Moment eine andere Meinung zu,mein Vater hatte bis jetzt auch nur kleine Gicht anfälle und auch nicht häufig.Aber nun liegt er fast zwei Wochen wegen eines Gichtanfalls im Krankenhaus und wir sind dabei uns zu informieren in wie weit wir die Ernährung umstellen werden und da nun mal Alkohohl insbesondere Bier einen sehr hohen Purinwert hat,werden wir als Familie darauf achten das er das Bier so schnell nicht mehr trinkt.
    Es mag ja lecker sein aber lohnt es sich?Ich verzichte lieber auf mein Bier und liege dafür nicht zwei Wochen im Krankenhaus und kann in der zeit nicht mehr laufen vor Schmerzen.
    Das ist meine Meinung !!!

  15. emilio sagt:

    Ich habe Zeit meines Lebens (bin 58) nun die dritte Gichtattacke. Ich esse nach meiner Meinung ausgeglichen und trinke gelegentlich 2 bis 3 Gläser Wein
    Soll ich nun auf mein letztes Vergnügen auch noch verzichten, oder gibt es eine Möglichkeit einer kompletten und guten Behandlung

    • Margit53 sagt:

      Lieber Emilio,
      mir fällt auf, dass Ihr Kommentar so klingt, als würden Sie es jemandem persönlich übel nehmen, dass Sie von der Gicht betroffen sind. Zitat: „Muss ich jetzt auf mein letztes Vergnügen auch noch verzichten oder gibt es eine komplette und gute Behandlung?“
      Ich bin selbst betroffen und sechs Jahre jünger als Sie, und ich kann Ihnen sagen: Ja, Sie SOLLTEN in Ihrem eigenen Interesse verzichten. Und wenn Sie sagen, Sie ernähren sich ausgewogen, heißt das dann, Sie ernähren sich Ihrer Erkrankung angemessen? Denn Sie sollten ja auf den Säure-Basen-Haushalt Ihrer Ernährung achten. Fisch, Kohl, Hülsenfrüchte, Fleisch, Milchprodukte, Reis etc. gehören ja sehr wohl zu einer ausgewogenen Ernährung, aber sie sind stark säurebildend und somit für Gichtpatienten nur sehr bedingt geeignet. Das Schlechte bei Gicht ist, dass man auf vieles verzichten muss, wenn man seinen Leidensdruck verringern will; das Gute an dieser Krankheit (im Gegensatz zu Krebs z. Bsp.) ist, dass man ernährungstechnisch selbst vieles dazu beitragen kann, dass es einem besser geht und man eine gute Lebenserwartung hat. Und das IST m.E. eine „gute Behandlung“, auch wenn sie nicht ausreichen sollte. Aber letztendlich sollte man seine Gesundheit nicht allein in die Hände der Pharmaindustrie legen, sondern durch eine entsprechende Lebensführung selbst ALLES tun, um auf natürlichem Weg dem Körper seine Arbeit zu erleichtern.
      Nehmen Sie es mir nicht übel: Aber ich finde, wenn man eine solche Erkrankung hat, ist es wichtig, dass man auch mental Mechanismen entwickelt, mit denen man positiv an die Dinge heran geht. Es gibt viel Schlimmeres! Und wenn Ihr Wein Ihr „letztes Vergnügen“ ist, sollten Sie vielleicht auch darüber einmal nachdenken.

      • Walter sagt:

        Hallo, Ihr lieben Emilio und margit53(Gichtpatienten)!
        Was versteht ihr unter Ausgewogener Ernährung?
        Wie Vitalstoffreich ernährt Ihr euch?
        Wieviel Fleisch esst Ihr? oder habt ihr das schon aus dem Speiseplan gestrichen (bekommen)?

        mfg Ihr Walter

    • Kelcy sagt:

      Nach kuradzer Rfcckadfrage bei “Zwergadpiadrat” konnte ich mich von der Serioadsiadte4t des Angeadbots fcberzeugen.Es gilt: Wenn das Bier ffcr Betrag x fcber’n Treadsen geht, packt Zwergadpiadrat den gleiadchen Betrag zur dcberadweiadsung an Breakfast4Kids dazu.Erfreuadliadche Koladlaadteadradaadladefadfekte tun sich auf.

      • valentina sagt:

        What a great sense of fun the Germans have, if it had been in the UK, somebody would have banend it under health and safety regulations. Brilliant, I must go and try it sometime.Thanks,Martin

  16. Mannel sagt:

    Hallo,
    ich leide seit Tagen an einer Gichtattacke (großer Zeh rechts). Ich bin einigermaßen konstaniert, da ich seit Monaten keinen Alkohol getrunken habe, nicht übergewichtig bin und auch weitestgehend auf die richtige Ernährung achte.
    Was mache ich falsch oder falle ich unter die Rubrik „genetisch bedingt“?

    HD Mannel

    • doti sagt:

      Ich sag nur: MEDROL A 16mg, und schwupps, ein paar Stunden nach der Einnahme ist der Spuk vorbei.3 Taage lang einmal und das Bier schmeckt wieder! Lass mir doch nicht von dem grossen Zeh meinen Speiseplan erstellen. Grillen, AC/DC und kein Bier? Genau!
      Gute Besserung!

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