Fisch bei Gicht

Bei einer Erkrankung an Gicht gilt es, bestimmte Lebensmittel weitestgehend zu vermeiden, um eine Erhöhung des Harnsäurewertes auf ein ungünstiges Niveau zu vermeiden. Die meisten Fischarten zählen auch zu diesen zu meidenden Nahrungsmitteln. Vor allem Sardelle, Makrele, Sprotte, Sardine und Hering sollte man möglichst vollständig von seinem Speiseplan streichen. Bei den meisten Meeresfrüchten sieht es leider auch nicht besser aus. Muscheln, vor allem Miesmuscheln und Jakobsmuscheln, sind sehr reich an Purinen und sollten daher gemieden werden. Garnelen gilt es ebenfalls zu vermeiden.

Wie auch Fleisch, so sind Fisch und Meeresfrüchte auch immer sehr eiweißreich. Einer proteinreichen Ernährung bei Gicht schreibt man ebenfalls einen ungünstigen Einfluss auf die Krankheit zu.

Es gibt jedoch auch Fischarten, welche weniger stark purinhaltig sind. Als grobe Richtlinie gilt, dass man Fischarten und zubereiteten Fisch, der mehr als 200mg Purin auf 100g aufweist, am besten gänzlich meidet. Zu diesen Fischarten zählen die zuvor genannten.

Zu den weniger stark purinhaltigen Fischarten (50 bis maximal 200mg Purin auf 100g) zählen unter anderem Kabeljau, Schellfisch, Forelle, Seezunge und Heilbutt. Geräucherten Fisch sollte man grundsätzlich idealerweise vermeiden, das zählt auch für beispielsweise geräucherte Forelle.

Ansonsten kann man die soeben aufgelisteten Fischarten durchaus ab und zu essen. Besser ganz verzichten sollte man auf die im ersten Absatz aufgezählten Arten.

Will man herausfinden, wie hoch der Purinwert bei einer bestimmten Fischart oder einem bestimmten mit Fisch zubereitetem Lebensmittel ist, so befrägt man am besten einen Ernährungsratgeber.

Gute Bücher mit Purintabelle und gichtfreundlichen Rezepten gibt es viele, einige der besten werden weiter unten auf der Seite gelistet. Ein Gichtkochbuch ist definitiv sinnvoll, wenn man seine Ernährung ideal anpassen möchte, um der Krankheit entgegenzuwirken.


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9 Kommentare und Erfahrungen zu “Fisch bei Gicht”

  1. Peter sagt:

    Habe seit einigen Tagen gichtanfall im Mittelfinger geht nicht weg trotz Tabletten wer hat Lösung

  2. witti lorenzo sagt:

    hallo gichtleidensgenossen !

    habe bereits schon mal versucht meinen kometar abzuschicken, aber es klappte nicht. das finde ich zm kotzen.

  3. grüni sagt:

    danke für die vielen infos. die gicht im linken fuß ist nur eine von vielen erkrankungen diese wurde am 31.12.12 in rüdersdorf festgestellt.

  4. Cäsar sagt:

    Ihre beiträge sind sehr aufschlussreich. Aber wie verhält es sich mit Hünerfleisch oder Pute?

    • Thomas sagt:

      Putenfleisch ist laut meiner Ärztin unbedenklich

    • Hase1oo sagt:

      Hünchen esse ich auch hin und wieder mal. Ich mache mir dann auch mal ein Fricassee ohne Erbsen mit Reis. Aber Hähnchen darf man nach meinem Wissensstand nur ohne Haut essen. Also nur das magere Fleisch. Und nicht zu offt. Pute esse ich mehrmals und da habe ich auch keinerlei Probleme damit.
      Ob als Schnitzel oder Gulasch oder gegrillt.

  5. Bulliente sagt:

    Ich finde die Angaben im Portal Ratgeber zum Thema Gicht ganz informativ habe zum erstenmal einen Gichtanfall gehabt und gleich im Sprunggelenk wahnsinnige Schmerzen
    Nun versuche ich meine Risiken zu minimieren.und lese alles was man über Gicht und wie man es vermeiden kann schreibt um nicht ständig Medikamente nehmen zu müssen.
    Mit freundlichen Grüssen
    Bulliente

  6. andre jugelt sagt:

    WO FINDE ICH ANGABEN ÜBER WURST UND FLEISCHWAREN? ANSONSTEN IST DIE SEITE SEHR INFORMATIV. MFG

    • Taner sagt:

      Frisches Schweinefleisch, bei dem man die Herkunft genau kennt und die Hygiene einhe4lt, geht gerade so noch rosa(aber nur beim Filet). Bei gepf6keltem Fleisch, wie Kasseler bethest allerdings keine Gefahr. Geflfcgel wfcrden wir selbst aber auch nie rosa servieren. Diese Temperaturen wurden nur der Vollste4ndigkeit halber mit aufgenommen. Manch einer serviert ja Gans und Ente gern rosa, auch wenn dabei die Gefahr einer Salmonelleninfektion sehr hoch ist.

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