Erdbeeren bei Gicht

Erdbeeren zählen zu den Nahrungsmitteln, die bei Gicht nicht nur ohne Probleme mit erhöhten Harnsäurewerten zu bekommen, essbar sind. Im Gegenteil, sie wirken sich sogar positiv auf das Krankheitsbild aus. Die roten Früchte enthalten nämlich sehr viel Kalium, welches die Nierentätigkeit fördert, wodurch das Entwässern und Ausscheiden von Harnsäure über den Urin gefördert wird. Neben diesem speziell bei Gicht, Rheuma und Arthrose interessanten Stoff enthalten Erdbeeren noch viele weitere Vitamine und Mineralstoffe. So sind Erdbeeren sehr reich an Vitamin C, reicher noch als manche Früchte, die eigentlich besonders bekannt als Lieferanten von Vitamin C sind wie Zitrusfrüchte.

100g Erdbeere enthalten mehr Vitamin C als 100g Orange oder Zitrone. Neben Vitamin C finden sich in Erdbeeren auch noch Vitamin K, Eisen, Folsäure, Pantothensäure und Biotin.

Manche Leute gehen sogar soweit, und nutzen auf Grund des Kaliums in den Erdbeeren eine spezielle Diät.

Bei einer so genannten Erdbeerkur isst man über einige Tage hinweg täglich ausschließlich 1-2kg frische Erdbeeren.

Diese Prozedur soll bei Gelenkversteifungen, Rheuma, Gicht und Nierenproblemen helfen. Ob eine derart radikale, kurzfristige Ernährungsumstellung wirklich sinnvoll ist, ist fraglich.

Sinnvoll ist dagegen auf jeden Fall eine normale, ausgewogene Ernährung bei Gicht, bei der man regelmäßig ein paar Erdbeeren in den Speiseplan integriert.


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