Chronische Polyarthritis

Eine häufig auftretende Rheumaerkrankung ist die Chronische Polyarthritis (CPA, auch Rheumatoide Arthritis genannt), bei der aufgrund einer Fehlfunktion das Immunsystem Stoffe produziert, die die Gelenkinnenhäute angreifen und zu entzündlichen und sehr schmerzhaften Prozessen führen. Ein genauer Auslöser dafür konnte bislang nicht festgestellt werden, zumal die Chronische Polyarthritis unabhängig vom Alter oder Geschlecht, erblicher Belastung in der Familie oder Ernährungsgewohnheiten auftreten kann.

Als Symptome werden Sie bei sich feststellen, dass Sie an Morgensteifheit der Finger leiden. Die Hände sind meist zuerst betroffen und verleiten deshalb viele Hausärzte zur Diagnose einer Sehnenscheidenentzündung. Später verstärken sich diese Symptome jedoch, bis sie fast alle Gelenke erreichen, schmerzhafte Schwellungen hervorrufen und häufig seitengleich auftreten. Nicht immer geht mit den Symptomen ein im Blut feststellbarer Rheumafaktor einher, sodass es auf die sorgfältige Diagnose Ihres Arztes ankommt, Chronische Polyarthritis bereits im Frühstadium zu erkennen. Sind auf den Röntgenbildern noch keine Schädigungen der Gelenke erkennbar, können die Entzündungen jedoch in einem MRT festgestellt werden.

Sobald Ihre Diagnose feststeht, sollte mit der Behandlung der chronischen Polyarthritis begonnen werden. Im frühen Stadium kann durch eine entsprechende Therapie eine Gelenkschädigung verhindert oder zumindest stark verlangsamt werden. Die medikamentöse Therapie, die auch als Basistherapie bezeichnet wird, setzt dabei Medikamente ein, die das Immunsystem beeinflussen. Hinzu kommt die Behandlung der Entzündungen durch als cox2-Hemmer bezeichnete Schmerzmittel oder Cortison, wobei diese Mittel nur die eigentliche Therapie begleiten sollen.


Noch Fragen? Ihre Erfahrungen? Schreiben Sie uns doch einen Kommentar.

Kommentieren