Arthrose beim Pferd

Eine Arthrose beim Pferd ist eine chronische Gelenkentzündung, die zu einer Deformation der Gelenkkörper führt. Anfänglich kommt es zu schmerzhaftem Gelenkverschleiß. Dieser entwickelt sich jedoch über das normale, altersbedingte Maß hinaus. Oftmals sind mehrere Gelenke gleichzeitig betroffen. Im Krankheitsverlauf der Arthrose bei Pferden löst sich der Gelenkknorpel auf. Die dadurch freigesetzten Knorpelteilchen verursachen starke Druckschmerzen. Durch die ständige Reibung der Partikel entstehen schmerzhafte Entzündungen.

Da es sich bei der Erkrankung um einen schleichenden Prozess handelt, wird die Arthrose beim Pferd anfänglich kaum bemerkt. Zunächst wird eine Steifheit oder ein klammer Gang sichtbar. Diese Symptome verlieren sich nach leichter Bewegung wieder. Das Pferd läuft sich umgangssprachlich ein.

Da die Krankheit jedoch weiter fortschreitet, kommt es alsbald zur Lahmheit beim erkrankten Pferd. Charakteristisch für die Arthrose bei Pferden ist die Verschlimmerung der Symptome bei nasskaltem Wetter. Im weiteren Verlauf der Arthrose kommt es zu schmerzhaften Arthroseschüben, die von deutlicher Lahmheit begleitet werden.

Die Behandlung der Arthrose bei Pferden sollte so früh wie möglich beginnen. Eine Heilung ist leider nicht möglich. Jedoch kann eine rechtzeitige Behandlung ein Fortschreiten der Erkrankung verhindern. Der Tierarzt entscheidet über die Verordnung von schmerz- und entzündungshemmenden Medikamenten.

Darüber hinaus kann er hinsichtlich des Bewegungsumfanges sinnvolle Richtlinien geben. Der Hufschmied kann das betroffene Gelenk durch einen Korrekturbeschlag entlasten. Überdies können auch alternative Heilmethoden die medizinische Behandlung der Arthrose unterstützen.


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